Die kommunalen und regionalen Förderungen für Ihre Renovierungsarbeiten in der Westschweiz

Die kommunalen und regionalen Förderungen für Ihre Renovierungsarbeiten in der Westschweiz

In der Schweiz wird die energetische Sanierung von Gebäuden auf allen Ebenen des Staates gefördert.
Wenn das Programm Gebäude und die Kantonsbeiträge bereits einen wichtigen Teil der verfügbaren finanziellen Unterstützung darstellen, gibt es auch kommunale und regionale Förderungen. Diese oft weniger bekannten Programme ermöglichen es, nicht unerhebliche Finanzierungsergänzungen für Ihre Arbeiten zu erhalten.

Die westschweizerischen Gemeinden – wie Genf, Lausanne, Freiburg, Sion oder Neuenburg – investieren jedes Jahr in spezifische Subventionsprogramme, die darauf abzielen, die Energieeffizienz von Gebäuden zu verbessern, erneuerbare Energien zu fördern und nachhaltiges Verhalten zu unterstützen.

Avenir Rénovations Suisse stellt Ihnen hier die wichtigsten verfügbaren kommunalen Förderungen vor, deren Beträge, Bedingungen und die Vorgehensweise, um davon zu profitieren.

Warum unterstützen die Gemeinden die energetische Sanierung?

Die Gemeinden spielen eine Schlüsselrolle in der Energiewende. Sie haben die Aufgabe, die lokalen CO₂-Emissionen zu reduzieren, die Lebensqualität der Einwohner zu verbessern und das Immobilienerbe aufzuwerten.

Die kommunalen Förderungen verfolgen mehrere Ziele:

  • Eigentümer zu ermutigen, effiziente und umweltfreundliche Renovierungen durchzuführen.
  • Die Produktion erneuerbarer Energien auf lokaler Ebene zu fördern (Solar, Biomasse).
  • Die Energiearmut in alten Wohnungen zu reduzieren.
  • Die regionalen Politiken für Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Stadtplanung zu unterstützen.

Diese Förderungen kommen als Ergänzung zu den kantonalen und bundesstaatlichen Programmen, was bedeutet, dass sie kombiniert werden können, um die Finanzierung eines Projekts zu maximieren.

Die wichtigsten Arten kommunaler und regionaler Förderungen

Die Gemeinden haben große Freiheit bei der Definition ihrer Programme.
Die häufigsten Formen der Unterstützung betreffen:

1. Prämien für Solaranlagen

Viele Schweizer Städte fördern die Installation von Solarpanelen, sei es thermisch (Warmwasserproduktion) oder photovoltaisch (Stromproduktion).

Beispiele:

  • Stadt Lausanne: Subvention für netzgebundene Photovoltaikanlagen (als Ergänzung zur Bundesprämie Pronovo).
  • Stadt Sion: kommunale Beteiligung für thermische Solarpanelen auf Dächern.
  • Stadt Genf: zusätzliche Prämie zu den kantonalen Programmen für kollektive Photovoltaikprojekte.

Die Beträge variieren in der Regel zwischen 200 und 400 CHF/kWc installiert, je nach Gemeinde und Größe des Systems.

2. Förderungen für Dämmung und Fassadensanierung

Einige Gemeinden unterstützen direkt die Dämmarbeiten, um den Energieverbrauch zu senken und die Ästhetik der Viertel zu verbessern.

Beispiele:

  • Gemeinde Morges (VD): Hilfe für die Dämmung von Fassaden, die von der Straße sichtbar sind, im Rahmen von Projekten zur Aufwertung des Bauerbes.
  • Gemeinde Freiburg: Prämie für energetische Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden oder solchen im historischen Zentrum.
  • Gemeinde Neuenburg: finanzielle Unterstützung für renovierte Fassaden unter Berücksichtigung der lokalen architektonischen Vorgaben.

Die Förderungen nehmen die Form von Zuschüssen pro Fläche (pro m² renoviert) oder eines Prozentsatzes der Gesamtkosten an (häufig 10 bis 20 % der förderfähigen Ausgaben).

3. Prämien für ökologische Heizsysteme

Die Gemeinden können auch den Austausch fossiler Heizungen (Heizöl, Gas) durch sauberere Systeme fördern, wie zum Beispiel:

  • Wärmepumpen,
  • Pelletkessel,
  • oder den Anschluss an ein Fernwärmenetz.

Beispiele:

  • Stadt Genf: finanzielle Beteiligung für an das Fernwärmenetz (CAD) angeschlossene Gebäude.
  • Stadt Vevey (VD): Hilfe für Eigentümer, die einen Heizölkessel durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ersetzen.
  • Stadt Martigny (VS): Prämie für Biomasseanlagen oder Anschlüsse an lokale Wärmeversorgungsnetze.

Die Beträge variieren von 1 500 bis 5 000 CHF je nach Gemeinde und Art der Ausstattung.

4. Förderungen für nachhaltige Wasserbewirtschaftung und Begrünung

Einige Gemeinden integrieren energetische Sanierungen in einen umfassenderen Ansatz für nachhaltige Entwicklung.
Sie bieten daher Förderungen für:

  • die Installation von Regenwassernutzungssystemen,
  • die Begrünung von Dächern oder Fassaden,
  • die Gestaltung von durchlässigen Höfen oder Gärten.

Beispiele:

  • Stadt Lausanne: Prämie für begrünte Dächer, die zur Wasserrückhaltung und natürlichen Isolierung beitragen.
  • Stadt Neuenburg: Subvention für die Regenwassernutzung zur Bewässerung oder für sanitäre Anlagen.
  • Stadt Sierre: kommunale Beteiligung an Projekten zur Begrünung städtischer Fassaden.

Die Beträge können bis zu 50 bis 100 CHF/m² begrünter Fläche erreichen.

Durchschnittliche Beträge der kommunalen Förderungen

Art der Förderung Richtbetrag Beispielgemeinde
Photovoltaikanlage 200 bis 400 CHF/kWc Lausanne, Genf, Sion
Dämmung / Fassade 30 bis 50 CHF/m² Morges, Freiburg
Heizungsaustausch 1 500 bis 5 000 CHF Vevey, Martigny
Begrünte Dächer 50 bis 100 CHF/m² Lausanne, Sierre
Regenwassernutzung 500 bis 2 000 CHF Neuenburg, Genf

Diese Beträge sind als Richtwerte zu verstehen.
Jede Gemeinde veröffentlicht jedes Jahr...

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