Fördergelder für die Installation von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen in der Schweiz

Fördergelder für die Installation von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen in der Schweiz

Solarenergie spielt eine immer wichtigere Rolle in der Schweizer Energiepolitik.
Eigenen Strom oder eigenes Warmwasser mithilfe der Sonne zu erzeugen, ist kein Luxus mehr, sondern eine nachhaltige und wirtschaftliche Lösung, die vom Bund, den Kantonen und den Gemeinden aktiv unterstützt wird.

Um Privatpersonen und Unternehmen den Schritt zu erleichtern, stehen zahlreiche Finanzhilfen und Fördergelder für Solaranlagen zur Verfügung: Je nach Systemtyp und Region können diese bis zu 30 % der Installationskosten decken.

Avenir Renovations stellt Ihnen hier die verfügbaren Förderungen für Photovoltaik- und thermische Solaranlagen, deren Beträge, Zugangsvoraussetzungen und das Verfahren zur Inanspruchnahme dieser Unterstützungen vor.

Warum Solaranlagen installieren?

Solaranlagen stehen heute im Zentrum der Energiewende. In der Schweiz ermöglichen sie es, die Abhängigkeit von fossilen Energien zu verringern, den Wert der Immobilie zu steigern und gleichzeitig die Strom- und Heizkosten zu senken.

Die wichtigsten Vorteile:

  • Reduzierung der Strom- und Heizkosten,
  • Wertsteigerung der Immobilie,
  • Beitrag zur Energiestrategie 2050,
  • Zugang zu attraktiven Subventionen,
  • Rendite innerhalb von 8 bis 12 Jahren je nach Technologie.

Es gibt zwei Hauptkategorien von Installationen: Photovoltaik (Stromerzeugung) und thermische Solaranlagen (Warmwassererzeugung). Beide profitieren von spezifischen Förderprogrammen.

1. Die Förderungen für Photovoltaikanlagen

Photovoltaik wandelt Sonnenlicht über Solarzellen auf dem Dach oder an der Fassade in Elektrizität um.

a. Pronovo Subvention (Bund)

Das wichtigste eidgenössische Instrument für die Photovoltaik wird von Pronovo AG verwaltet, einer akkreditierten Vollzugsstelle der Eidgenossenschaft.

Es gibt zwei Arten von Subventionen:

  1. Einmalvergütung (EIV): Einmaliger Investitionsbeitrag nach der Inbetriebnahme der Anlage.
  2. Einspeisevergütung: Vergütung für den in das Netz eingespeisten Strom.

Richtwerte (2025):

  • Ca. CHF 380.- pro kWp für kleine Anlagen 
  • Durchschnittlicher Gesamtbetrag: 3 000 bis 8 000 CHF für ein Einfamilienhaus.
  • Höhere Beiträge für gebäudeintegrierte Anlagen

Voraussetzungen:

  • Die Anlage muss neu gebaut sein und den Schweizer Normen entsprechen (SIA, IEC),
  • Das Gebäude muss sich in der Schweiz befinden und über ein geeignetes Dach oder eine passende Fassade verfügen.
  • Die Komponenten müssen zertifiziert und von Fachbetrieben installiert werden.
  • Ein Antrag muss bei Pronovo vor der Inbetriebnahme eingereicht werden.

b. Kantonale Fördergelder für Photovoltaik

Viele Kantone ergänzen die Förderung des Bundes durch zusätzliche Beiträge.

Kanton Waadt (VD)

  • Zusätzliche Hilfe von 200 bis 400 CHF/kWc.
  • Bonus „Eigenverbrauch“ für Systeme mit Batterien.
  • Möglichkeit der Kumulation mit der Pronovo-Vergütung.

Kanton Genf (GE)

  • Prämie von 400 CHF/kWc für Wohnanlagen.
  • Zusätzliches Programm mit den SIG (Éco21) für intelligentes Energiemanagement.
  • Bonus für Flachdächer und exponierte Fassaden.

Kanton Wallis (VS)

  • Subvention von 250 CHF/kWc, kumulierbar mit der Bundesvergütung.
  • Bonus für architektonisch integrierte Systeme.
  • Besondere Unterstützung für Eigentümergemeinschaften.

Kanton Freiburg (FR)

  • Hilfe von 300 CHF/kWc für private Installationen.
  • Betrag auf 10 000 CHF pro Gebäude begrenzt.
  • Antrag vor Beginn der Arbeiten über das kantonale Portal einzureichen.

Kanton Neuenburg (NE)

  • Subvention von 200 bis 350 CHF/kWc, je nach Projektgröße.
  • Kumulation mit Bundes- und Gemeindeförderungen möglich.

c. Kommunale und regionale Fördergelder

Zahlreiche Schweizer Gemeinden unterstützen die Solarenergie aktiv:

  • Stadt Lausanne (VD): Bonus für gebäudeintegrierte Anlagen. 
  • Stadt Genf: Kombination aus Solarförderung und Dämmung.
  • Stadt Sitten (VS): Förderung für heizungsunterstützende Solarsysteme.
  • Stadt Neuenburg (NE): Beteiligungen an Anlagen auf Mehrfamilienhäusern.

Beträge: 500 bis 2 000 CHF zusätzlich je nach Gemeinde.

2. Fördergelder für Solarthermieanlagen

Solarthermie nutzt die Sonnenwärme zur Erzeugung von Warmwasser oder zur Heizungsunterstützung. Dies ist eine besonders effiziente Lösung für Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser.

a. Das Gebäudeprogramm (Bund + Kantone)

Die Fördergelder für Solarthermie sind in das Gebäudeprogramm integriert. Sie betreffen Anlagen zur Warmwasseraufbereitung oder zur teilsystemischen Heizungsunterstützung.

Richtwerte:

  • Ungefähr 1 200 CHF pro m² Solarkollektor,
  • Durchschnittliche Subvention : 3 000 bis 10 000 CHF, je nach Fläche und Leistung.

Voraussetzungen:

  • Die Installation muss durch einen zertifizierten Fachbetrieb erfolgen,
  • Es muss sich um ein bestehendes Gebäude handeln,
  • Das System muss mindestens 30 % des Warmwasserbedarfs decken, um gefördert zu werden.

b. Spezifische kantonale Förderungen

Kanton Waadt (VD)

  • Förderung von 1 200 CHF/m² für thermische Solarenergie.
  • Bonus für die Kombination mit einer Wärmepumpe oder einem Holzofen.
  • Mit Steuerabzügen kumulierbar.

Kanton Genf (GE)

  • Prämie von 1 000 bis 1 500 CHF/m².
  • Bonus für Projekte im Rahmen einer energetischen Gesamtsanierung.

Kanton Wallis (VS)

  • Subvention von 1 000 CHF/m² für Installationen von 4 bis 20 m².
  • Bonus beim Ersatz fossiler Heizsysteme.

Kanton Neuenburg (NE)

  • Prämie von 800 CHF/m², mit Möglichkeit der Kumulierung weiterer Fördergelder.

3. Steuerabzüge für Solarsysteme

Zusätzlich zu den Fördergeldern können Investitionen in Solaranlagen in den meisten Kantonen steuerlich geltend gemacht werden.

Die Ausgaben für Installation, Wartung und Planung können (abzüglich der erhaltenen Fördergelder) vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Dies entspricht je nach Einkommen und Kanton einer zusätzlichen Steuerersparnis von durchschnittlich 15 bis 25 %.

Konkretes Beispiel eines geförderten Projekts

Fallbeispiel: Einfamilienhaus in Freiburg

  • Photovoltaikanlage: 10 kWc (Fläche 50 m²),
  • Gesamtkosten: 25 000 CHF,
  • Pronovo-Einmalvergütung: 4 000 CHF,
  • Kantonaler Förderbeitrag: 3 000 CHF,
  • Gemeindeförderung: 1 000 CHF,
  • Geschätzter Steuerabzug: 2 000 CHF.

Endkosten : 15 000 CHF, also 40 % der Finanzierung durch öffentliche Förderungen und Steuerabzüge gedeckt.

Schritte zur Beantragung von Fördergeldern

  1. Durchführung einer Machbarkeitsstudie
    Bewertung der Sonneneinstrahlung, der nutzbaren Fläche und der erwarteten Erträge.
  2. Wahl des Anlagentyps
    Photovoltaik (Strom) oder Solarthermie (Warmwasser), je nach Bedarf.
  3. Einreichung der Förderanträge
    • Pronovo (bundesweit)
    • Kantonales Portal (Das Gebäudeprogramm)
    • Mögliche kommunale Förderungen
  4. Beauftragung eines zertifizierten Installateurs
    Nur qualifizierte Unternehmen garantieren die Einhaltung der Richtlinien und die Berechtigung für Fördergelder.
  5. Validierung der Inbetriebnahme
    Die Schlussbestätigung ist Voraussetzung für die Auszahlung der Gelder.

Die Unterstützung von Avenir Renovations Schweiz

Avenir Renovations begleitet Sie in allen Phasen Ihres Solarprojekts:

  • Machbarkeitsstudie und Ertragsprognose,
  • Auswahl des Anlagentyps und der passenden Ausstattungen,
  • Vollständige Erstellung des Förderantrags (Pronovo, Kanton, Gemeinde),
  • Installation der Module durch zertifizierte Experten,
  • Administrative Nachverfolgung bis zur Auszahlung der Fördergelder.

Unser Ziel: Die Amortisation Ihrer Solaranlage zu optimieren und die technische sowie administrative Abwicklung sicherzustellen.

Nutzen Sie die Fördergelder für Ihre Solaranlage

Die Förderprogramme machen Photovoltaik- und Solarthermieprojekte in der Schweiz besonders attraktiv. Durch die Kombination von Bundes- und Kantonsbeiträgen, Gemeindeförderungen und Steuervorteilen lassen sich die Projektkosten um bis zu 50 % reduzieren.

Mit Avenir Renovations Schweiz profitieren Sie von einer umfassenden Betreuung – von der Planung über die Einreichung der Fördergesuche bis hin zur schlüsselfertigen Montage.

Einsatzgebiete: Genf, Waadt, Freiburg, Neuenburg, Wallis, Jura.
Kontaktieren Sie uns noch heute für eine kostenlose und individuelle Analyse Ihres Solarprojekts.

Wie erhalten Sie die Fördergelder?

  • 1


    In nur einem Klick das Formular ausfüllen.

  • 2

    Ihr Bauleiter kommt für eine erste energetische Einschätzung kostenlos zu Ihnen nach Hause.

  • 3

    Ihr Bauleiter übernimmt die gesamte administrative Abwicklung Ihrer Förderanträge für Sie.

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