Eine strategische Herausforderung für die Schweiz
Die energetische Sanierung nimmt heute einen zentralen Platz in der öffentlichen Politik und in den Projekten der Eigentümer in der Schweiz ein. Der Staat setzt ehrgeizige Ziele: Die Sanierungsquote bis 2030 zu verdoppeln. Die jährliche Sanierungsquote in der Schweiz liegt derzeit unter 1 %. Um die von der Eidgenossenschaft festgelegten Ziele zur Dekarbonisierung und zum Energieverbrauch zu erreichen, müsste sie bis 2030 auf 2,5 % und bis 2050 auf 4 % steigen, um die Kohlenstoffneutralität anzustreben.
In diesem Kontext erweist sich die energetische Sanierung als unverzichtbares Instrument, um sowohl die Klimaziele zu erreichen als auch die Wettbewerbsfähigkeit des Baugewerbes zu stärken.
Angesichts der steigenden Energiekosten und der Notwendigkeit, den CO₂-Fußabdruck zu reduzieren, unternehmen immer mehr Haushalte und Immobilieninvestoren Maßnahmen, die Energieeffizienz, finanzielle Einsparungen und Lebenskomfort vereinen. Für die Unternehmen im Bauwesen handelt es sich um einen sich stark ausdehnenden Markt mit erheblichen Wachstumsperspektiven.
Warum ist die energetische Sanierung unverzichtbar geworden?
Bevor wir über Chancen sprechen, ist es wichtig, die Hauptfaktoren zu nennen, die das Wachstum dieses Marktes erklären:
- Der Anstieg der Energiepreise: unvorhersehbare Rechnungen, die sowohl Haushalte als auch Unternehmen stark belasten.
- Die neuen Vorschriften zur Energieeffizienz und Minergie: Sie setzen strengere Standards für die Energieeffizienz und ermutigen zur Sanierung bestehender Gebäude.
- Die nationalen Klimaziele: Die Schweiz hat sich verpflichtet, die CO₂-Emissionen im Gebäudesektor drastisch zu reduzieren.
- Die Aufwertung des Immobilienvermögens: Eine Immobilie mit der Energieeffizienzklasse A oder B lässt sich leichter und zu einem besseren Preis verkaufen.
Die wichtigsten Maßnahmen zur energetischen Sanierung in der Schweiz
Die energetische Sanierung umfasst ein breites Spektrum an Maßnahmen. Für die Unternehmen im Bauwesen bedeutet dies eine interdisziplinäre Expertise und die Fähigkeit, auf unterschiedliche Baustellen zu reagieren. Zu den gefragtesten gehören:
1. Die Wärmedämmung von Gebäuden
- Dämmung von Dächern und Fassaden.
- Austausch von Fenstern durch leistungsfähige Doppel- oder Dreifachverglasung.
- Behandlung von Wärmebrücken.
2. Heizung und Energieerzeugung
- Installation von Luft-Wasser- oder Erdwärmepumpen.
- Austausch alter Öl- oder Gasheizkessel.
- Einrichtung effizienterer Zentralheizsysteme.
3. Belüftung und Luftqualität
- Installation von mechanischen Belüftungssystemen (VMC).
- Optimierung des Luftstroms zur Begrenzung von Wärmeverlusten.
4. Erneuerbare Energien
- Installation von Photovoltaik- oder thermischen Solarpanelen.
- Kopplung mit Speichersystemen.
- Integration hybrider Lösungen (Wärmepumpe + Solar).
Ein wachstumsstarker Markt für die Unternehmen im Bauwesen
Die energetische Sanierung stellt einen echten Motor für den Bausektor dar. Sie schafft Nachfrage für:
- Die Generalunternehmen, die in der Lage sind, mehrere Gewerke zu koordinieren.
- Die spezialisierten Handwerker
- Die Ingenieure und Planungsbüros, die für die Durchführung präziser Energieaudits unerlässlich sind.
Nach mehreren Studien könnte der Markt für energetische Sanierungen bis 2030 doppelt so groß werden, unterstützt durch politischen Willen und finanzielle Anreize.
Die verfügbaren Förderungen und Zuschüsse in der Schweiz
Einer der großen Hebel dieses Marktes ist die öffentliche Unterstützung. Die Schweiz bietet mehrere Anreizsysteme zur Förderung energetischer Sanierungen an:
- Programm Gebäude: kantonale und bundesstaatliche Prämien für Dämmung und energetische Verbesserung.
- Zuschüsse für erneuerbare Energien: Installation von Solarpanelen oder Wärmepumpen.
- Steuerabzüge: Investitionen in die Energieeffizienz können von der Steuer abgezogen werden.
- Grüne Kredite und Finanzierungen: Erleichterungen, die von bestimmten Banken für Projekte angeboten werden, die den ökologischen Standards entsprechen.
Herausforderungen und Perspektiven für das Bauwesen
Obwohl es zahlreiche Chancen gibt, muss der Sektor auch einige Herausforderungen bewältigen:
- Mangel an qualifizierten Arbeitskräften in Berufen, die mit der Energieeffizienz verbunden sind.
- Administrative Komplexität zur Erlangung bestimmter Zuschüsse.
- Koordination der Baustellen, die oft multidisziplinär sind.
Diese Herausforderungen eröffnen jedoch auch neue Lösungen: Digitalisierung der Baustellenüberwachung, spezialisierte Schulungen, Stärkung der Generalunternehmen aller Gewerke.
Avenir Rénovations setzt seine Entwicklung fort und bestätigt seine Rolle als Schlüsselakteur der Energiewende
Bei Avenir Rénovations sind wir überzeugt, dass die energetische Sanierung ein wesentliches Instrument zur Bewältigung der Umwelt- und Wirtschaftlichen Herausforderungen im Bauwesen ist. Deshalb setzen wir unser gesamtes Fachwissen in den Dienst unserer Kunden.
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